There and Back Again to Middle-Earth

23 Jul

Dieses Wochenende war es wieder soweit. Im schönen Leuk in der Schweiz fand nach fünf Jahren Pause wieder das Mittelerdefest statt.

Donnerstag

Donnerstag Morgen ging es los, ich und meine Freundin machten sich auf den Weg nach Leuk, zuerst mit dem Zug nach Olten und anschliessend in einer Fahrgemeinschaft per Auto durch den Lötschberg ins Wallis. Zuvor zeigten wir unserem Fahrer, welcher das erste mal in der Schweiz war, noch den Blausee. Die Fahrt per Autoverlad durch den Lötschberg verlief ziemlich zügig und nach einem kurzen Abstecher im Migros kamen wir schliesslich in Leuk-Stadt an, oder besser gesagt in Mittelerde. Als erstes ging es am Donnerstag zum Check-In wo wir unsere Bändchen bekommen haben, welches ich aktuell immer noch Trage, sowie unsere T-Shirts und weitere Unterlagen. Nun machten wir uns auf den Weg nach Bree, wo wir unsere Unterkunft hatten. Bree, welches sonst ein Internat für Kinder zwischen 4 und 20 ist. Das Zimmer hatte zwei Zimmer und war sehr angenehm mit der grossen Fensterfront. Nun zogen wir unsere Alltagskleider aus und legten uns in unsere Mittelalterklamotten mit dene wir unsere Zeit in Mittelerde verbringen wollten.

Da wir ein paar Dinge zu Hause vergessen hatten, mussten wir noch einen kleinen Abstecher nach Sierre machen um dort entsprechende Besorgungen zu unternehmen. Danke hier nochmal im meinem Blog an unseren Fahrer. Hier mussten wie wieder einmal feststellen das auch die Grenze zwischen der deutsprachigen Schweiz und dem französischsprechenden Teil ziemlich schnell da ist. Drei Verkäuferinnen in einem Laden und keine weder Deutsch noch Englisch, irgendwie konnten wir uns dann doch verständigen. Da merkt man mal wieder wie mein Schulfranzösisch und das meiner Freundin nach mehreren Jahren ungenutzer Anwendung fast vergessen wurde. Lesen kann man zwar noch das meiste aber das Sprechen scheitert dann komplett.

Zurück in Mittelerde machten wir uns daran den Mittelaltermarkt sowie das Gelände zu erkunden. Für meine Freundin war es das erste Mittelerdefest und für mich nun das dritte. Beim Anblick der gesammten Lokation kommen Erinnerung an das letzte Fest hoch, was man so erlebt hatte und wie es damals ausgesehen hatte.dsc01709 Die Renovationen am Schloss sind nun auch endlich fertig und man kann nun endlich das gesammte Areal komplett nutzen.

So schauten wir zu wie einige Leute sich Hüte oder andere Gegenstände filzten oder wie unterhielten uns mit dem einen oder anderen. Schliesslich kam der Abend und es ging ins Restaurant Krone zum Abendessen. Es gab Bratwurst mit Kartoffeln an einer leckeren braunen Sauce sowie Salat und als Dessert Glacé. Während des Essens lernten wir sehr Nette Leute kennen mit denen wir uns noch ein paar mal während des Fests unterhielten und trafen.

Als schliesslich die Sonne langsam Unterging, kam langsam die Zeit zu der der Fackelumzug stattfinden sollte. Sehr viele Leute versammelten sich oben vor dem Schloss um eine Fackel entgegenzunehmen. Nach ein paar Minuten ging es dann auch los. Zu fordest eine Poccoloflötengruppe hinter der alle Mehrtagesgäste des Mittelerdefestes mit Fackeln hinterherliefen. Die Route des Fackelumzuges war durch das Städtchen sowie anschliessend rund um das Schloss von Leuk bis man schliesslich wieder auf dem Platz vor dem Schloss ankam. Bei vielen waren die Fackeln bereits fast ausgegangen, da es sehr starken Wind gab. Die Fackel welche meine Freundin hatte, schaffte es nicht einmal mehr bis zum Ende, da sie bereits während dem Aufstieg zurück zum Schloss fast abgebrannt war und gelöscht werden musste.dsc01737

 

Nach dem Fackelumzug fand dann die offizielle Eröffnung auf der Bühne statt. Wir wurden wieder alle Herzlich Willkommen geheisen und anschliessend wurde uns eine Tanzvorstellung von Elben und Hobbits vorgeführt. Sie tanzen zu Moderner Musik, was teilweise etwas gewöhnungsbedürftig war, aber es trotzdem Spass machte zuzuschauen. Anschliessend begann dann das Konzert der Schweizer Celtic Folk Band An-Lar. Nach Abschluss des Konzertes gingen ich und meine Freundin Müde zu Bett, da wir am nächsten Tag wieder früh aufstehen mussten um an unserem Workshop teilnehmen zu können.

Freitag

Um halb neun klingte der Wecker un unserem Zimmer. Wir schmissen uns wieder in unsere Kleidung und machten uns auf den Weg zum Frühstück. Anschliessend ging es zum Sportplatz bei Moria, wo unser Stockkampf Workshop stattfand. Da musste ich feststellen, das fünf Jahre kaum Sport schon ziemlich viele Spuren hinterlassen hatten und ich nicht mehr so gelenkig bin wie früher. Das wollen ich und meine Freundin aber spätestens nächstes Jahr ändern, mal schauen. Dang ging es jedoch los mit dem Stockkampf. Wir lernten einfache Huten und gegen Ende auch ein paar einfache Kombinationen. Durch die direkte Sonneneinstrahlung und schönem Wetter war der ganze Workshop doppelt anstrengend, aber machte richtig viel Spass. Für mich als Linkshänder war es nur etwas komplizierter als für die andern, da ich alles entsprechend Spiegelverkehrt machten musste.

Nach dedsc01888m Workshop ging es zurück zum Festgelände mit einem kurzen Abstecher in den Dorfladen. Dort besorgten wir uns frische Flüssigkeit. Schliesslich brannte die Sonne und man wollte ja nicht zu wenig trinken um schliesslich dann zusammen zu klappen. Am Nachmittag schauten wir uns anschliessend den 9 Kampf vor der Bühne an. Es war richtig Lustig mit anzusehen wie sich die verschiedenen Gruppen in den Wettkämpfen versuchten zu behaupten, besonders das rennen durch den Düsterwald war witzig anzusehen, oder das einfangen des Bootes. Den Rest des Nachmittages verbrachten wir mit netten Gesprächen besuchen des Mittelaltermarktes.

Schliesslich ging es wieder ins Restaurant Krone wo wir nun Hackbraten mit Spätzle bekamen. Ebenso wieder mit Salat und einem Glacé als Dessert. Anschliessend ging es zurück auf die Festwiese vor die Bühne um dem Abendprogramm beizuwohnen. Dieses bestand aus dem Auftritt von Forzarello. Mit alten Klassikern die immer wieder witzig waren zum anschauen, sowie einem Teil den ich bisher noch nicht gesehen habe und herzlich dabei lachen musste. Anschliessend gab es eine Darbietung von Kontaktjonglage des Duo’s Aromatic Company. Danach folgte das Konzert der Band Könix, welche die Besucher mit ihrer Musik zum tanzen brachten. Der Abend ging dann für uns midsc01963t dem anschliessenden Konzert von Letzte Instanz langsam zu Ende. Auch das Wetter spielte dann nicht mehr ganz so mit und es gab den einen oder anderen kleinen Regenguss. Wir verzogen uns in den Grünen Drachen wo wir noch ein paar Nette Gespräche führten, bevor wir erschöpft ins Bett vielen.

Samstag

Samstag Morgen ging es dann wieder zur selben Zeit wie am Freitag raus. Frühstücken und zum zweiten Teil des Stockkampf Workshop’s von Freywild. Nun lehrten wir weitere Kombinationen welche die verschiedenen Huten zu Abfolgen verbanden. Nach Beenden des Workshop’s durften wir die Stöcke, welche wir verwendeten behalten und mit nach Hause nehmen. So machte ich mich, während meine Freundin oben auf der Festwiese wartete kurz auf nach Bree um die Stäbe dort zu deponieren. Wir hatten keine Lust diese den ganzen Tag mit uns rumzuschleppen.

Zuvor assen wir jedoch noch eine Kleinigkeit im Casa Villa. Meine Freundin einen kleinen Walliserteller und ich mein Trockenfleisch Carpaccio mit Balsamico.

Am Nachmittag fand auf dem Markt die Vorstellung der Gewandungsteilnehmer statt, sowie spätere Gewandungspremierung auf dem Rathausplatz. Die Schlosswiese war bereits geschlossen, da dort bereits fleissige Hobbits dabei waren die Tische und Bänke für das grosse Hobbitmahl am Abend aufzustellen. Wir entschieden uns dann auch noch vor dem grossen Festessen den Geschichten einer Geschichtenerzählerin zuzuhören, welche ein paar schöne Geschichten zu erzählen hatten.

Dann ging es zum Hobbitfestessen, wo sich bereits eine grosse Schlange vor dem Eingang zur Wiese gebildet hatte. Wir hofften alle das wir entsprechend noch einen Platz an einem Tisch für uns alle fanden. Wir hatten gerade noch Glück, bereits viele Leute hatten sich einen Platz ergattern und es gab nur noch wenige Plätze wo fünf Personen sich noch dazwiscdsc02033hen setzen konnten.

Als Vorspeise gab es eine leckere Kürbiscurry Suppe in einer Schüssel aus Brot. Als Hauptgang anschliessend leckeres Hühnchen, Speck und Saucisson. Dazu Linsen mit Kartoffeln und Rotkraut. Wir alle konnten uns satt essen. Das Essen war einfach wieder grossartig. Als Nachtisch gab es leckeren Apfelkuchen mit sehr vielen Apfelstückchen.

Während des Festmahls gab es wieder eine Aufführung von Forzarella mit ihrem klassichen Omlett Gag. Ich sage dazu nur „…Oooooooooooooouuuuuuiiiii!“ und „Konkrekt Krass Schürz Mann Ey!“ Daneben spielte noch die Berliner Band „Fauns“ auf, welche nichts mit dem späteren Akt „Faun“ zu tun hatte. Diese spielten anschliessend am späteren Abend auf und brachten die gesammte Festwiese zum tanzen.

Schliesslich neigte sich das Mittelerdefest langsam dem Ende zu. So folgte die Ansprache für das Ende des Festes woraufhin das Feuerwerk und die Feuershow von Forzarello folgte. Das Feuerwerk musste leider abgebrochen werden, da der Wind zdsc02111u stark wurde und Brandgefahr bestand. Das was jedoch vom Feuerwerk gezeigt wurde war jedoch wieder Traumhaft, besonders da es wieder synchron zu Herr der Ringe Musik lief. Bei der Feuershow musste Forzarello noch eine Zuggabe spielen und zündeten dabei auch versehentlich noch ein Tuch von der Requisite von Faun an, aber so wie ich das mitgekriegt habe sahen die es relativ locker. Schlimmeres passierte dabei nicht.

Zum Abschluss ging es dann noch in die Hobbit Bar wo neben Duievelspack auch die anderen Mittealterbands noch aufspielten. Wir liessen so die Nacht bei netten Gesprächen ausklingen und irgendwann war ich so Müde, das ich ins Bett musste, auch wenn ich am liebsten länger bleibten wollte. Die Müdigkeit war jedoch mit der Zeit zu gross.

Sonntag

Am Sonntag Morgen ging es zum Frühstück und anschliessend halfen wir noch beim Abbau bevor es dann mit einer Fahrgemeinschaft, danke nochmal hier, zurück nach Hause ging.

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