Tag 13 – Beijing – Konfuzius sagt […]

24 Aug

Lang ausschlafen im Hotel ist nicht, denn sonst verpasst man das Frühstück. Also standen wir wieder 9 Uhr auf, um unser Frühstück noch zu bekommen. Im Anschluss besuchten wir den Konfuziustempel und die klassische Peking Universität, in der Minister ausgebildtet wurden.

Der Tempel war vom Gründer der Han Dynastie erbaut wurden, in Gedenken an Konfuzius, welcher gestorben war. Der Tempel war erst klein und lag direkt am Wohnhaus von Konfuzius, wurde dann aber in vielen anderen Dynastien,wie Ming und Qing weiter ausgebaut, da jeder Kaiser, der Konfuzius Lehren lernte und folgte, diesem eine besondere Ehre machen wollte. So wurden alte graue Ziegel dann durch grüne Ziegel ersetzt und später kamen weitere Bauten mit gelben Ziegeln hinzu. Es ist schon beeindruckend, wie man solch einen Denker ehrt. Auch gibt es eine Zeremonie, die vom Kaiser oder einem Vetrauten in dessen Auftrag durchgeführt wurde und selbst in der Republik noch von den Regierungsoberhäuptern Beachtung fand.

Zur Ehrung wird Musik gespielt, nach ganz besonderen Noten und mit besonderen Musikinstrumenten, wie Flöten, Trommeln, den chinesischen Zittern und Glocken. Auch ein Tanz wird vorgeführt, den man jetzt auch als Tourist mitverfolgen kann. Leider kamen wir nur zum Ende hinzu und die nächste Vorführung wäre erst sehr viel später gewesen. Aber auch der Schluss war schon interessant und wir wollen uns das noch einmal richtig ansehen, wenn wir wieder hier her kommen.

Auch beeindruckend sind die 14 klassischen Bücher von Konfuzius, die zur Qing Dynastie in Stein gemeisselt worden sind. Manche von ihnen sind schon ziemlich zerstört, aber bei vielen kann man noch die ganze Schönheit bewundern. Die Schrift ist übrigens so alt, dass manche Zeichen heutzutage von modernen Chinesen oftmals nicht mehr gelesen werden können. Irgendwann werden diese Steine leider auch vollkommen verwittert sein.
Wenn man durch den Gang mit den Steintafeln gegangen ist, gleangt man dann in die Universität des alten Beijings. Auch hier konnte man interessante Einblicke in die alte Zeit gewinnen und wundervolle Bauten sehen. Auch war hier eine Ausstellung eines wahrscheinlich verstorbenen grossen Künstlers, den Chinesen wohl sehr verehrten. Er war ein Kunstschaffender der Kalligraphie und der Tuschemalerei und seine Werke waren auch wunderschön. Sie folgten dem klassischen Stil und hatten viel Eleganz.

Nach dem Besuch der zwei Gelände, entschieden wir uns ins Hotel zu fahren und dort was Kleines zu essen. Nun hängen wir etwas müde herum,packen nachher noch Koffer, gehen dann noch zum Vietnamesen und schlafen dann, da es morgen früh los geht.

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