Tag 1 – Tokyo – Konnichiwa Tokyo!

20 Mrz

Yeah! Wir sind in Tokyo nach einem fast 12-stündigen Flug angekommen. Ich weiss nicht, was die Swiss immer mit ihrem Entertaintmentsystem macht, aber wir haben mal wieder nen Ausfall gehabt. Die ganzen Stunden also eher geschlafen, gedöst, oder Tetris gespielt.
Im Flieger gabs übrigens ganz leckres Essen. So ne Art Yakitori mit Shiitake und Reis und als Morgenessen Rührei mit Spargel, nem Brötchen, Marmelade, Yoghurt etc.

In Tokyo (Narita) sind wir dann 9 Uhr angekommen und hatten weder Probleme mit dem Zoll, noch ging unser Koffer verloren. Alles bestens. Hier merkte man dann auch gleich japanische Korrektheit. Das Schlangestehen wurde dirigiert. „Gehen Sie bitte in Warteschlange 6 und sie an die 7 und sie bitte an die 5!“ Dann war plötzlich der, bei dem Roger anstand, zu und Roger sollte an einen anderen. So musste ich etwas auf ihn warten.

Wir suchten dann Pupuru, der Verleihservice für mobiles WiFi und Telephone. Fanden wir aber nicht. Also auf zur Information. Ah ok, ein Paketversandservice deichselt also auch die Abgabe von den bestellten Geräten. Siehe da, schon hatten wir unser mobiles WiFi.

Dann suchten wir uns den Ticketverkauf für den Skyliner Richtung Ueno ud folgten der knappen Beschreibung der Dame am Schalter. Flux Zug und Platz gefunden, dann konnte es ja los gehen. Hach ja, beheizte Toiletten sind schon cool. Die durfte ich da nämlich gleich mal austesten. Und was auch ist: Japanische Klos sind um Längen sauberer, als bei uns! In Sachen Sauberkeit kann sich Eurpoa von Japan ne Megascheibe von abschneiden! Wir sehen hier dauernd jemanden, der putzt, schabt, saugt, wedelt…. wahnsinn. Da kann eigentlich doch gar nichts irgendwelchen Dreck ansetzen…der flieht doch schon vorher panisch. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass es Mancherorts zwingend nötig ist. Japan hat auch ein grosses Litteringproblem. Da erstaunt es nicht, wenn sich ein Japaner dann im Restaurant dafür bedankt, wenn man seinen eigenen Müll in den richtigen Abfallbehälter geschmissen hat.

Aber weg vom Müll, weiter nach Ueno, unser Standort vom Hotel.

Aber wo ist es? Wir suchten….und echt, man ist froh um mobiles WLan oder zumindest einer guten Karte und GPS! Man mus nur man, wie wir, den falschen Ausgang vom Bahnhof nehmen, schonhat man keine markanten Strassenführungen mehr und fühlt sich total verirrt. Auch wenn der richtige Weg nen Katzensprung von einem entfernt ist.

So irrten wir erst einmal durch die Strassen mittels einen GPS Signals und pendelten uns immer mehr ein, bis wir dann auf der Map wichtige Orientierungspunkte wiederfanden und sihe da..Hotel in Sicht.

Eingekeilt ziwschen 2 Häuserns, erinnert das Ueno Touganeya eher an so nen Fleischburger zwischen zwei Brötchen, aber auch irgendwie niedlich.
Da wir erst 15 Uhr einchecken durften, liessen wir unsere Koffer da, wie manch anderer wohl auch, denn die Lobby war schon mit Koffern vollgeparkt.
Swuppdiwupp waren wir auch schon wieder aus dem Hotel heraus und liefen los, um uns ein wenig unzuschauen. Die näheren Gassen waren unser ziel und wir wohnten ohnehin nahe Ameyoko, einer berühmten Einkaufsstrasse mit vielen kleinen Läden, von denen ein grosserTeil direkt unter einer Bahnstresse gebaut war.
In der Nähe war auch ein Animegeschäft, bei dem wir mal hinein sahen. Was nicht breit gebaut werden kann, wird hoch gebaut, also hatte dieser 6 Stockwerke, thematisch sortiert. EG waren Handysachen, Monsterhunterfiguren etc. Erdgeschoss eher das Disneyeugs, die oberen Stockwerke waren dann Animefigürchen, Mechas und Modellbau, Puzzle und 3D Papiermodelle etc.

Gekauft hatten wir da allerdings nichts. Im JR Bahnhof assen wir dann unser erstes jap. Essen für umgerechnet etwa 10 Franken/Euro. Das war ne grosse Schüssel mit Soba in Sojasossebrühe und ich glaube jungem Spinat, sowie Tempura von Fisch, Kürbis und jap. Brokkoli.
Das war lecker. Die japanische Bedienung war mit uns nur etwas überfordert. Sie sprach nicht wirklich englisch und ich konnte nicht gut genug jpanisch. Ausserdem waren alle Vokabeln plötzlich scheinbar in Urlaub gegangen und zu Hause geblieben… Hallo Sprachbarriere, hallo Hände, Füsse und Bilder… denn so kann man sich irgendwie immer verständigen.

Während ich übrigens diese Zeilen schreibe, schaue ich nebenbei Miss Marple auf japanisch. Die ausgesuchten Stimmen sind teilwesie ulkig. Synchronisationen im japanischen TV sind also auch nicht immer so perfekt.

Nachdem wir dann endlich im Hotel einchecken konnten, trafen wir auf unser sehr kleines Zimmer. Ein Doppelbett und ein Schreibtisch passen nebeneinander, dann noch ein smaler Flur und ein kleines Bad. Perfekt kompakt. Die Koffer passen gerad so noch rein. Wir wurden übrigens überrascht gefragt, ob wir allen ernstes 11 Tage lang japanisches Frühstück haben wollen…. Scheint wohl oft nicht der Fall, dass Europäer ein jap. Frühstück geniessen wollen.

Nun denn, Hotel war geregelt und drin verweilen will man eigentlich wirklich nur zum Schlafen. Reicht ja auch aus.
Also schnell weiter..mittlerweile können wir den Weg zum Hotel im Blindflug. So schlimm ist die Orientierung dann doch nicht.
Wir wollten nach Akihabara. Dazu nahmen wir die Hibiya Linie der Metro und düsten 2 Haltestellen weiter. Der Zug war nicht voll und echt pünktlich. Wir holten uns zudem eine Passmokarte, was eine Prepaidkarte für die Metro und die Bus- und Zuglinien darstellt. Ausserdem kann man damit auch in gewissen Geschäften bezahlen und natürlich auch an vielender Automaten, die hier rumstehen und vom Mundschutz für spontane Krenkheiten bis hin zum einfachen Grüntee alles anbieten.
Besonders gut ist es, dass man sich bei der Karte keine Gedanken machen braucht, wie teuer denn das Ticket ist. Einfach beim Zusteigen über das Feld am Automaten halten und dann beim Aussteigen erneut. Schon zieht der den Betrag ab und man kann seiner Wege ziehen. So ist man sehr sehr schnell. Dieses System fänd ich auch für die Schweiz echt geil!
Heute musste wir feststellen, dass man nichts zahlen muss, wenn man mit dem Zug fährt, innerhalb der Bahnbereiche bleibt (also nicht durch den Automaten am Ausgang geht) und dann wieder zurück fährt. Im Falle man vergisst etwas, braucht man also kein Rückfahrtenticket zu zahlen, um nochmal fix zurück zu können. Dann verweigert der Automat zwar erst einmal das Durchkommen, aber man kann zu einem Automaten gehen, der fürs Anpassen der Gebühr ist. Dort dann seine Passmo reinstecken (oder auch sein Ticket) und man kann den nötigen Zusatz nachzahlen. In unserem Fall war die Rückfahrt innert des Bereiches dann eine 0-Strecke. Ich erhielt also ohne Nachzahlung ein Ticket, welches ich dann statt meiner Passmo durch den Ausgangsautomaten schickte und kam durch.

Akihabara ist übrigens sehr interessant dann am Abend, wenn es dunkel ist und alles von Lichtern erhellt wird. Und tatsächlich prägen viele Mädels die Strassen von Akihabara, die nach der Schule in Schuluniformenen und Meido-Kostümen entweder für ihr Meidocafé werben oder einfach nur für das Geschäft oder das restaurant, vor dem sie stehen. Manche machen dies mit einem richtig grossen Elan, andere stehen gähnend rum oder schauen fast immer auf ihr Handy, wenn mal niemand wirklich Wichtiges vorbeischlendert..

Die vielen Elektronikfachgeschäfte schliessen eher, as die Mangaverkäufer. Zumindest schien es uns so, als wir da schon weit nach unseren Öffnungszeiten (in der Schweiz) vorbei gingen. Bis 20/21 Uhr sind hier Läden und Restaurants offen, ausser es würde sich ohnehin nimmer lohnen und das Geschäft hat kürzere Zeiten in Erwägung gezogen. Man kann aber auch 24h Shops und Restaurants begegnen.

Lange sind wir nicht geblieben, denn Akihabara war jetzt nicht unbedingt unser Ziel Nummer 1 und deswegen waren wir da relativ spät. Ich wollte da eigentlich nur in einen Buchladen Namens Shosen, in dem ich auch meine Lehrbücher für Japanisch fand und für eine Mitschülerin noch vorbestellte. Sie sollten dann ein paar Tage später abholbereit sein. Dort zahlte es sich dann aus etwas japanisch zu können, denn die Verkäuferin hatte bei der Bestellaufnahme die Telefonnummer falsch niedergeschrieben. Das korrigierte ich dann einfach, indem ich die auf japanisch nochmal nannte und sie korrigierte.

Fix und fertig und mit den ersten Blasen, die definitiv noch viel mehr werden sollten, kamen wir dann zurück ins Hotel und legten uns aufs Ohr. Schliesslich wollten wir am 2. Tag rechtzeitig zurAnimemesse aufbrechen, um nicht ewigst in der Warteschlange hocken zu müssen.

Aber darüber schreibt dann Roger 😛

 

Am Tag der Ankunft hatten wir übrigens unsere Ausrüstung komplett imHotel gelassen und deswegen leider keine Fotos direkt von diesem Tag zur Verfügung. Da wir aber sicher noch öfters durch Ueno und Akihabara springen werden, wird das hier dann einfach noch nachgeholt, ober ihr seht die Fotos eben dann in kommenden Blogbeiträgen.

Eine Antwort zu “Tag 1 – Tokyo – Konnichiwa Tokyo!”

  1. avatar
    Maja 26. März 2015 at 21:22 #

    danke für den spannenden Bericht !¨

    schöne zeit noch !

    Grüsse
    Maja

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