Tag 3 – Tokyo – Meiji-Schrein, Yoyogi-Park und Shibuya

22 Mrz

Heute wollen wir das ganze etwas Kultureller angehen und machen uns mit der JR-Linie auf den Weg zum Yoyogi-Park, in dem sich auch der Meiji-Schrein befindet.  Wir steigen bereits bei der Haltstelle Yoyogi aus und wollen den Park und den Schrein von der Rückseite erkunden. Wir folgen gemütlich der Strasse bis zum Eingang des Parkes. Dort angekommen entscheiden wir uns zuerst den Meiji-Schrein aufzusuchen, den Park wollen wir danach erkunden.

Der Park ähnelt an einigen stellen mehr einem Wald als einem Park, das macht das ganze noch gemütlicher. Auch das Wetter passt heute so richtig zu unserem Parkbesuch. Die Sonne scheint und es ist in der Sonne genug warm, das wir keine Jacke brauchen und ein einfacher Pullover reicht.

Die Ruhe die wir auf den Weg zum Schrein geniessen nimmt direkt bei der Ankunft ein Ende. Es wird laut und man erkennt schon den Touristenansturm. Viele Leute die rumstehen, Fotos machen und sich den Schrein anschauen. Auch wir schauen uns um, machen die ersten paar Fotos. Iris entschliesst sich eine Ema Holztafel zu beschreiben und ein paar Wünsche loszuwerden. Ema’s sind kleine Holztäfelchen auf denen ein Glücksymbol aufgemalt ist und mann seine Wünsche auf der Rückseite niederschreiben kann. Dabei soll im Innern ein Gebet an den Gott des Schreins verrichten um seine Aufmerksamkeit zu erregen um so zu hoffen das diese Wünsche in Erfüllung gehen.

Kurz darauf beim weiteren besichtigen des Tempels haben wir sogar das Glück ein Hochzeitspaar zu beobachten, welches im Meji Schrein geheiratet hat oder noch auf dem Weg zur Zeremonie ist. Jedenfalls sieht der ganze Prozessionszug grossartig aus und wir haben sogar ein paar Minuten später das Glück nochmal ein zweites Paar zu beobachten. Ob das täglich so ist, oder ob wir Heute gerade Glück haben, das wissen wir nicht.

Nun wollen wir uns aber noch ein Shuinchou, etwas ganz spezielles das kaum ein nicht Japaner kennt. Dabei handelt sich um eine Art Siegel-Buch in dem man in vielen Tempeln und Schreinen einen Eintrag erhalten kann. Oft kaufen sich Pilger solche Bücher um so von ihrer Reise etwas zu haben. Oft wird das Buch als Stempelbuch bezeichnet, weil die Siegel bestehen immer aus speziellen Roten Stempeln und einem Text kalygraphisch geschrieben mit Tusche. Beides zusammen ergeben eine Art Siegel/Segnung die dem Reisen z.b Kraft, Glück, Harmony, usw. bringen sollen.

Nach erhalten des Buches und unseres ersten Eintrages, spazieren wir weiter durch den Garten und schauen uns verschiedene Interessante Stellen an bis wir schliesslich Hunger bekommen und uns dazu entschliessen am anderen Ende des Parks in das Parkrestaurant zu gehen uns uns da etwas leckers zum Mittagessen zu genehmigen. Nach dem Essen wollten wir uns noch einmal etwas umschauen, als wir eine Ausstellung über Lackware entdecken, die zum Meiji-Schatzmuseum gehört, da wir gleichzeitig auch noch ein Ticket für jenes erhalten. Wir schauen uns also zuerst einmal die Sonderausstellung an, die sehr interessant ist und spazieren dann noch einmal gemütlich über andere Wege zum Schatzmuesum des Meiji-Schreins.

Neben einigen Gegenständen des Kaisers aus der Meiji-Zeit gibt es auch eine Sammlung von Porträts fast aller japanischen Kaiser, die sehr interessant und sehr lang ist und auch Zeit wie sich die Kleidung und Frisuren in den Jahren geändert haben.

Da die Zeit dann doch weiter vorangeschritten ist als Gedacht , entschliessen wir uns nun uns weiter den Weg nach Shibuya zu Bahnen. Natürlich die Statue von Hachiko anschauen, Die Berühmte Kreuzung überqueren und anschliessend noch etwas durch die Geschäfte schlendern, bis wir irgendwann Hunger kriegten. Wir lassen unseren Abend in Shibuya ausklingen in dem wir ein hübsches Café besuchen mit leckerem Cheese-Cake und Schokoladen-Cake mit dazu passenden Getränken. Lange warten bis ein Platz frei wurde mussten wir zum Glück nicht, jedoch reichte es nicht für einen Fensterplatz, diese Sitze waren bereits alle belegt. Sonst hätten wir einen direkten Blick auf die Kreuzung erhaschen können.

Den Abend war dann so gut wie zu Ende für uns, wir schauten noch etwas durch die Strassen, besuchten den Mandarake in Shibuya und machten uns dann irgendwann auf den Weg zurück in unser Hotel in Ueno machen.

 

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