Tag 6 – Tokyo – Tsukiji Fischmarkt, Kiyosumi Garten & Ginza

25 Mrz

Am  Heutigen Tag sollten uns unsere füsse zum Tsukiji Fischmarkt tragen, jedoch nur zum Aussenbereich den die Thunfischauktion war für uns dann doch etwas zu früh zum aufstehen und wenn wir Pech hätten, kämen wir eh nicht rein. Von daher machten wir nach 9 Uhr auf den Weg per U-Bahn. Gleich bei der U-Bahnstation in der Nähe des Fischmarktes besuchten wir den ersten Tempel des Tages, den Hongan-ji Tempel. Der im Gegensatz zu den bisher besuchten Tempeln komplett aus Stein gebaut wurde und somit einen komplett anderen Kontrast bietet.

Anschliessend ging es dann zu Fuss weiter zu den agrenzenden Seitenstrassen des Fischmarkes bei dem sich viele Sushi-Restaurant eingerichtet haben, aber auch einige Geschäfte die noch fleissig Fisch und andere Produkte verkaufen. Wir lassen die Eindrücke auf uns wirken. Dabei können wir auch einen Sushi-Koch dabei beobachten wie er einen fetten Thunfisch bei der Auktion gewonnen hat und wohl jetzt damit jedem imponieren will. Sehr interessant anzusehen aber leider verstehe ich kein Wort was derjenige sagt.

Wir verlassen etwas den Bereich und die vielen Menschen und schauen uns um ob es noch andere Geschäfte in der Nähe gibt. Dabei entdecken wir einen kleinen Porzelangeschirrladen. Wir hatten einiges an Geschirr im Kopf was uns gefallen könnte, da vieles hier recht Preiswert war. Gekauft haben wir aber dann zuerst einmal nichts, wollten aber vielleicht an einem anderen Tag hier nochmal vorbeikommen wenn wir bis dahin nicht wo anders etwas gefunden haben.

Dabei entdeckten wir einen kleinen Schrein, etwas abseits der den Namen Namiyoke Inari Schrein trug. Viele Leute gab es nicht  den Schrein besichtigten, aber im inneren des Schreins waren viele Leute die wohl gerade zu einer Zeremonie sich eingefunden hatten.

Die Mittagszeit näherte sich so langsam und unsere Mägen bekamen schliesslich Hunger. Ich wollte umbedingt am Fischmarkt Sushi essen, wenn wir schonmal hier sind. Viele der Restaurants boten Sashimi an, da jedoch Iris diese nicht so gerne hatte, suchten wir uns ein Restaurant das auch Maki Rollen anbot. Wir fanden ein nettes Restaurant mit Förderband und setzen uns davor in dier Warteschlange. Wir mussten gut gefühlt eine Halbe Stunde warten hatten dann aber einen guten Platz am Förderband und konnten unsere Mägen vollstopfen. Das Sushi war sehr lecker und günstig. Von den Preisen kann man hier in der Schweiz aber auch in Deutschland nur träumen. Tee konnten wir auch soviel trinken wie wir wollten. Am Sitzplatz hatte jeder seinen persönlichen Warmwasser Ausschank sowie eine Box mit Tee.

Unsere Mägen waren nun gefüllt und so machten wir uns auf den Weg zurück zur U-Bahn Station. Von dort ging es weiter bis zur U-Bahn Station Tsukishima, welche auf einer künstlichen Insel im Sumida River gelegen ist. Dort angekommen entschlossen wir einen gemütlichen Spaziergang am Fluss zu unternehmen. Vorbei an einem Wohnviertel mit vielen Höhen Wohnblöcken und einem kleinen Park. Wir umrundeten das Nord-Ende der Insel bis wir schliesslich bei einem alten Schrein ankamen. Dem Sumiyoshi Schrein zu dem sich wohl wenige Touristen verirrten da er Abseits gelegen ist und auch nicht so gross war. Wir fanden ihn schön. Und holten uns auch hier einen Eintrag in unser Büchlein 🙂

Zurück bei der U-Bahnstation ging es weiter bis in die Nähe des Tomioka Hachiman-gu Schreins und des Fukagawa Fudo-do Tempels Beide waren unser nächstes Ziel. Der Tempel aber auch der Schrein waren auch wieder sehr interessant gebaut und machten einige Fotos. Natürlich holten wir uns auch hier wieder unsere Stempel. Beim Fudo-Do Tempel trafen wir dann auch einen netten Japaner mit seinem Shiba Inu. Süsser Hund. Wie Iris in erfahrung bringen konnte durch ein Gespräch mit ihm war, dass er sehr erstaunt war das Westler hier her kommen und auch noch ein Shuinchou mit sich führen uns Stempel sammeln.

Nachdem wir für Heute die letzten Tempel und Schreine angeschaut hatten machten wir uns noch einmal mit der U-Bahn auf den Weg. Die letzte Station bevor wir uns auf nach Ginza machen ist der Kiyosumi Garten. Ebenfalls ein herrlicher Anblick. Nach Besichtigung des Gartens geht es dann nach Ginza.

In Ginza angekommen schauen wir uns die verschiedenen Geschäfte hier uns an. So landen wir auch in einem Spielwarengeschäft der allesmögliche hat. Da wir langsam Hunger haben aber nicht mehr weit laufen wollen schauen wir uns um was sich so in der Nähe befindet. In den Oberen Stockwerken gibt es neben einem Sushi Restaurant auch noch ein Tepan-Yaki Restaurant, einen Italiener und einen Inder. Wir entscheiden uns für das Tepan-Yaki Restaurant, das auch Okonomyaki anbietet. Wir entscheiden uns für diese. Leider gibt es hier am Tisch keine Wärmeplatte sondern bekommen die Okonomyaki auf einem Holzbrett mit Metallplatte und können direkt davon essen.

Währenddessen überlegen wir uns was wir als nächstes noch Unternehmen wollen oder ob wir bereits uns auf den Weg zurück ins Hotel machen wollen. Dabei kommt uns wieder das Linth Café  in den Kopf , dass hier direkt in Ginza liegt und auch nicht weit von hier gelegen ist. Wir als Schweiz müssen das natürlich besuchen und prüfen ob das Geschäft eine unserer Marken würdig vertritt. Nach Navigation mit dem Handy und einigen Strassen finden wir Schlussendlich das Café. Es hat noch geöffnet aber viel ist dort nicht mehr los. Wir schauen uns um und entdecken einige bekannte Produkte aber auch solche die bei uns gar nicht angeboten werden. So gibt es zum Beispiel Matcha Makarons und andere leckeren mit Matcha. Einige der Produkte in uns bekannten Verpackungen werden aber nicht aus der Schweiz importiert sondern hier direkt in Japan produziert.

Wir setzen uns dann noch hin um uns ein Dessert zu genehmigen. Wir nehmen uns jeweils leckere Kuchen. Iris einen Tee und ich genehmige mir einen Hanami Latte. Name wie genau das Produkt heisst ist mir leider entfallen. Alles war sehr lecker und schmeckte wirklich gut.

Nun waren wir aber dann doch langsam Müde und beenden unseren Tag mit dem Rückweg zum Hotel.

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