Tag 8 – Tokyo – Ausflug nach Kawasaki ins Freilichtmuseum Nihon Minkaen

27 Mrz

Heute steht das Freilichtmuseum Nihon Minkaen in Kawasaki auf dem Programm. Mit dem Zug geht es von unserer Unterkunft nach Kanda nach Shinjuku wo wir dann in die Odakyu Odawara Line steigen um zur Haltestelle Mukogaoka Yuen. Dort hatten wir mit Ayako abgemacht, mit der wir den Heutigen Tag wieder zusammen mit ihrem Sohn verbringen. Die beiden waren bereits dort und so konnten uns direkt zu Fuss auf den Weg zum Eingang des Freilichtmuseums machen.

Das Nihon Minkaen besitz etwa 23 Volkshäuser aus dem späten 17ten bis frühen 20ten Jahrhundert. Die Häuser stammen aus den Regionen Kanto, Shun’etsu und Tohoku.

Am Eingang erwarteten uns bereits einige Bäume mit Kirschblüten. Erstaunlicherweise gab es dann bei der Kasse nicht nur Informationsbroschüren in Japanisch und Englisch, sondern auch auf Deutsch. Dankend nahmen wir eine entgegen und machten uns zusammen mit Ayako auf den Weg zum ersten Haus.  In dieses konnte man sogar reingehen, natürlich vorher die Schuhe ausziehen, und über die Tatami Matten laufend den ersten Stock besichtigen.

Das ganze erinnerte mich stark an unser Freilichtmuseum Ballenberg. Ich war richtig fasziniert, wie früher die japanischen Häuser gebaut wurden. Teilweise Unterschied sich dabei die Baukunst nicht gross von unserer, man merkte jedoch schon das es einen Unterschied gab wie das ganze umgesetzt wurde.

In einigen Häusern wurde sogar in einer Feuerstelle ein Feuer gemacht und das ganze Haus in Rauch gehüllt. Uns wurde erklärt, das die Häuser Probleme mit Holzwürmern und anderen Insekten hätten und der Rauch hilft, das die Insekten das Holz weniger stark angreifen und somit das Haus länger bestehen bleiben kann in seinem ursprünglichen Zustand.

Gegen Mittag erreichten wir ein kleines Gasthaus. Zu den Angebotenen Gerichten zählten verschiedene Udongerichte. Ich und Iris entschieden uns für verschiedene Udon Suppen, die extrem gut geschmeckt hatten.

Gut gestärkt machten wir uns dann auf den Weg den Rest des Museums zu erkunden. Schliesslich kamen wir nach einigen Häusern am Ende des Museums an. Uns erwartete hier noch eine Kabuki-Bühne aus der Präfektur Mie, welche 1857 erbaut wurde. Besonders fasziniertend war dabei der Mechanismus, wie die Bühne von unterhalb des Gebäudes gedreht werden konnte.

Beim Ausgang hätten wir noch an einem traditionellen Indigo Workshop teilnehmen können. Entschieden uns dann jedoch dagegen und machten uns bei dem schönen Wetter, auf dem Weg in den Park, der gleich beim Museum angrenzend liegt.

Dort verbrachten wir auf einer Wiese vor einem Museum den Rest des Nachmittages. Genossen das Wetter. Ayako’s Sohn machte derweile einen Eisenbahnwagen, welcher in der Nähe stand, unsicher und spielte mit Iris und Ayako Fussball. Später zeichnete Iris dann an einem Bild und Ayako besuchte das nahegelegene Museum wie wir später herausgefunden hatten. Ihr Sohn wollte da wohl rein und sich das ganze anschauen.

Schliessling ging es dann zurück zum Bahnhof. Gemeinsam fuhren wir dann eine Haltestelle, wo sich dann jedoch unsere Wege trennten. Wir gingen mit dem Zug zurück nach Shunjuku, während Ayako umstieg um mit einem anderen Zug nach Hause zu kommen. Von Shinjuku aus ging es dann erneut nach Akihabara.

In Akihabara angekommen war bereits die Sonne untergegangen und die Beleuchtung der Gebäude kam nun so richtig zur Geltung. Auch waren jetzt sehr viele Leute unterwegs. Wir betraten einige der Geschäfte und konnten auch eine Sonderausstellung zu Phantasie Star Online 2 anschauen, bei der Artworks und Zeichnungen gezeigt wurden. Auch machten wir den Mandarake unsicher und schauten uns einige Stockwerke an. Iris fand dabei eine Figur für eine ihrer Bekannten in Deutschland, entschied sich aber dann diese nicht zu kaufen und zuerst nochmal etwas sich umzusehen, ob es vielleicht noch eine bessere Figur für sie gab. Wie sich später herausstellte, war das eine schlechte Idee, den bereits ein Stockwerk tiefer wurde uns dann mitgeteilt, das es bereits sehr spät ist und der Mandarake in einigen Minuten die Türen schliesst.

Ohne Figur und Hunger ging es dann nach draussen. Nach einer Suche nach einem Restaurant fanden wir in einem Gebäude ein leckeres Tonkatsu Restaurant. Eine Filiale der Tonkatsu Wako Kette. Wir fanden auch so gleich einen Tisch und setzten uns hin. Eine Englische Karte erleichterte uns die Bestellung und somit fanden wir recht schnell das Menü das wir essen wollten. Gut gesättigt  ging es dann mit der U-Bahn zurück nach Ueno, wo wir total geschafft ins Bett vielen.

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