Tag 9 – Tokyo – Ausflug nach Kamakura zur Grossen Buddah Statue

28 Mrz

Am Heutigen Tag soll es nach Kamakura gehen, wo sich eine grosse Buddha Statue befindet. Mit dem Zug gehen wir von Ueno nach Tokyo Station wir in die JR Yokosuka Linie umsteigen um nach Kamakura zu gelangen. Dort steigen wir in eine kleine Lokalbahn um, der Enoshima Eletric Railway. Mit dieser Fahren wir bis zur Haltestelle Hase, wo wir aussteigen und der Strasse direkt bis zum Kotokuin Tempel, mit der grossen Buddha Statue, laufen. Man merkt direkt das hier ein bekannter Touristenort ist,  viele Leute unterwegs.  Dort angekommen, schauen wir uns die grosse Buddha Statue an, die wirklich gross ist, und machen davon das eine oder andere Foto. Nabenbei schauen wir uns natürlich auch den Tempel an und holen uns wieder einen Eintrag für unser Shuin Chou Buch.

Unsere Füsse schmerzen schon leicht, was wohl daran liegt das wir bereits seit wir in Japan sind einige Kilometer zu Fuss zurückgelegt haben, aber wir halten durch. Da wir den Hase Tempel auf dem Weg zur Buddha Statue verpasst haben, entschliessen wir uns zurück zu laufen und nicht den Wanderweg bis nach Kita Kamakura zu nehmen. Auf dem Weg zum Hase-dera entdecken wir noch einen andern kleinen Tempel, den Kosoku-ji Tempel, welcher einen schönen kleinen Botanischen Garten besitzt. Auch sind hier gerade so gut wie nur Japaner unterwegs, viele sind wohl auch gerade hier um an der bald beginnenden Zeremonie teilzunehmen. Wir jedoch machen uns jedoch wieder auf den Weg zu unserem eigentlichen Ziel, dem Hase-dera.

Auch beim Hase-dera sind wieder viele Leute unterwegs. Wir folgenden der vorgegeben Route die man gehen soll, wenn man den Tempel besucht, dabei kommen wir unter anderem in eine Höhle, mit vielen Buddha Statuen. Anschliessend geht es bergauf, den das eigentliche Hauptgebäude ist etwas höher gelegen. Da das Hauptgebäude gerade renoviert wird, sieht man leider nicht viel, man kann innen alles anschauen gehen. Ein kleiner Weg führt uns anschliessend noch weiter in die Höhe bis wir von dort aus einen direkten Blick auf den Strand von Kamakura haben. Wir haben sogar das Glück das auf einem Baum direkt in unserer Nähe sich mehrere Eichhörnchen tummeln.

Dann melden sich auch schon unsere Mägen, die uns mitteilen das wir doch langsam mal etwas essen sollten, schliesslich ist schon wieder Mittagszeit. Der Tempel selber hat direkt ein Restaurant in dem man von den hiessigen Mönchen bedient wird. Wir entschieden uns beide dafür ein Menü mit einer Udon Nudelsuppenvariante.

Gut gestärkt machen wir uns wieder auf den Weg. Schliesslich wollen wir nun dennoch nach Kita Kamakura kommen, wenn auch jetzt per Bahn. Mit der kleinen Lokalbahn zurück nach Kamakura, wo wir uns noch kurz etwas die Gegend um den Bahnhof anschauen und dann mit dem nächsten Zug weiter nach Kita Kamakura fahren. Hier stehen uns noch so etwa vier Tempel auf dem Programm die wir noch besuchen können, bevor es schon wieder so spät wird, dass sie ihre Tore schliessen.

Der erste Tempel ist der Tokei-ji Tempel. Der Tempel ist zwar nicht so gross, aber schön anzusehen. Wie Iris von den ansässigen Bhikkhuni erfährt, ist dies ein Tempel, in dem Frauen früher Zuflucht suchen konnen, wenn sie sich von ihrem Mann scheiden lassen wollten. Sie mussten dann etwa zwei bis drei Jahre im Tempel leben und waren danach geschieden. Auch hier, wie auch schon an vielen anderen Stellen auf unserer Reise nach Kamakura, sehen wir einige Kirschblütenbäume die bereits blühen.

Nun geht es aber weiter zum nächsten Tempel, dem Jochi-ji. Ein schöner Tempel der etwas abgelegener von der Hauptstrasse liegt als der Tempel davor. Hätten wir den Wanderweg von der grossen Buddha Statue genommen, wären wir hier zuerst eingetroffen, da der Wanderweg genau bis zu diesem Tempel führt. Wir merken, dass es schon langsam später wird, den Touristen hat es hier erstaunlicherweise kaum welche, gerade mal den einen oder anderen Japaner (kA ob Tourist oder normaler Besucher) aber sonst ist hier bereits wenig los.

Wir machen uns also wieder auf den Weg. Eine Station haben wir noch vor uns. Nämlich die Tempelanlage mit den Tempeln Engaku-ji, Shoreiin, Jutokuan, usw. Hier ist dann auch wieder um einiges mehr los, viele japanische und chinesische Touristen, aber auch den einen oder anderen aus dem fernen Osten. Die Anlage befindet sich an einem Berghang, was unsere Füsse nicht so gerne haben, aber hier ist dann doch der Verstand stärker als die Füsse die nicht mehr wollen. Wir geniessen die letzten Minuten und schauen uns die verschiedenen Tempelgebäude an, bevor wir schliesslich aufmachen und uns zurück zum Bahnhof begegeben, wo es dann mit dem Zug zurück nach Tokyo geht.

Zurück in Ueno, entschliessen wir uns hier etwas direkt am Bahnhof zu essen. Nachdem wir uns zuerst nicht richtig entschieden konnten, welches Restaurant wird nehmen, entschliessen wir uns für ein chinesisches Restaurant, mit vielen Teigtaschen im Angebot. Wir essen uns an vielen verschiedenen Varianten satt, bevor es dann zurück ins Hotel geht, wo wir uns noch etwas vom japanischen Fersehen berieseln lassen, bevor wir Todmüde einschlafen.

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