Tag 14 – Kyoto – Besuch einiger Tempel

2 Apr

Heute mussten wir leider unser schönes Ryokan leider schon wieder verlassen. Wir bleiben jedoch noch einige Tage in Kyoto, wechseln jedoch unsere Unterkunft. Ein kleines Appartment in der Nähe von der U-Bahn Haltestelle Higashiyama. Zuerst gibt es aber nochmal ein leckeres Mehrgängiges Frühstück in unserem Ryokan, bevor wir unsere Sachen packen und am Empfang auschecken. Wir bedanken uns dabei recht herzlich für die nette Gastfreudschaft und deponieren vorerst unser Gepäck, welches wir später am Tag holen wollen, sobald wir die Schlüssel für unser Appartment in unserem Besitz haben.

Zu Fuss geht es zurück zum Bahnhof von Kyoto, wo wir in die U-Bahn einsteigen um so eine Station vor Higashiyama auszusteigen. Wir hatten geplant, dort ein Fahrrad zu mieten um so Kyoto mit dem Fahrrad zu erkunden. Leider mussten wir feststellen das ein Paar gerade vor unserer Nase das letzte Paar Fahrräder vor unserer Nase wegschnappt und gerade mal ein Fahrrad noch übrig bleibt. Blöd gelaufen, aber vielleicht haben wir ja bei unserem nächsten Kyoto Besuch (Wann auch immer der sein wird) oder an einem anderen Tag nochmal die Möglichkeit.  Daher geht es weiter mit der U-Bahn nach Higashiyama, wo wir uns mal die Gegend um unsere neue Unterkunft erkunden wollen. Check-In ist erst am späteren Nachmittag, so dass wir zuerst uns einmal umschauen wollen. Die Unterkunft ist direkt in einer, doch recht ruhigen, Überdachten Einkaufsstrasse.

Am Ende der Einkaufsstrasse erwartet uns auch sogleich ein kleiner Fluss, der durch die Stadt fliesst. Weiter geht es zu Fuss bis in den Maruyama Park, welcher nicht weit entfernt ist und aktuell auch sehr schön anzusehen ist durch die vielen Kirschblütenbäume. Im Park angekommen, sehen wir schon den einen oder anderen blühenden Kirschbaum, und auch viele Besucher welche sich bereits einen schönen Platz gesichert haben. Wir setzen uns auch hin und geniessen für ein paar Minuten die Atmosphäre, bevor wir den Rest des Parkes uns anschauen. Wir gönnen uns einen kleinen Snack bei einem der vielen Stände. Auch hier herrscht Festbetrieb während der Kirschblütenzeiten.

Anschliessend geht es zu Fuss weiter, wo zuerst am Higashi Otani Mausoleum vorbeikommen. Hier stehen einige Schilder, welche welche weiterhin auf die Problematik in Fukushima hingewiesen wird und man fleissig Spenden sucht um den Leuten zu helfen und um beschädigte und zerstörte Kulturgüter wie Tempel, usw. wieder herzustellen. Ein Gärtner pflanzt auch gerade ein Blumenbeet neu, bei dem gelbe Blumen das japanische Wort Danke formen. Von hier geht es weiter einer gemütlichen kleinen Strasse, der Matsubara Dori, entlang bis wir zu einem Gebiet kommen, wo sich verschiedene Tempel nebeneinander befinden. Zuerst besuchen wir den Reizan Kannon mit einer grossen Buddha Statue. Das ganze ist ein Kriegsdenkmal, das auch als Grabmal des unbekannten Soldaten, bekannt ist. Es ist den vielen Soldaten, welche im zweiten Weltkrieg gefallen sind, gewidmet. Anschliessend geht es zum Entoku-in Tempel und dem Kodaji Tempel , welche auch sehr schön anzusehen sind. Für weitere Tempel reicht es jedoch an diesem Tag nicht mehr. Wir müssen langsam zurück, den wir müssen ja den Schlüssel für unser Appartment abholen und auch noch zurück zum Ryokan unsere Sachen holen.

Wir kommen noch rechtzeitig bei unserer Unterkunft an, nehmen den Schlüssel entgegen und lassen uns das Sicherheitsystem der Türe erklären. Nachdem wir unsere neue Unterkunft uns angeschaut haben, geht es mit der U-Bahn zurück zum Hauptbahnhof, wo wir dann doch extrem viel später als geplant wieder im Ryokan ankommen. Wir entschuldigen uns beim Personal und nehmen unser Gepäck und gehen zu Fuss zurück zum Bahnhof. Da wir Hunger haben, und es doch langsam immer später wird, deponieren wir unsere Sachen in einem der Schliessfächer am Bahnhof. Nicht weit vom Bahnhof in die Richtung des Ryokan’s hatten wir ein Restaurant entdeckt das uns angesprochen hat.

Das Restaurant bietet verschiedene Hühnergerichte an, die das Fleisch von einer japanischen Kampfhuhn Rasse verarbeitet haben. Nachdem uns eine englische Karte gereicht wurde, mit der japanischen Karte war es uns dann doch etwas zu schwer zum bestellen, assen wir uns Satt. Das Restaurant hat verschiedene Stockwerke, wobei die oberen Stockwerke im klassischen japanischen Restaurantstyl, wo man die Schuhe auszieht, sind. Für die Oberen Stockwerke muss man aber wohl nicht nur reservieren ,sondern wohl auch etwas mehr bezahlen.

Bevor wir mit unserem ganzen Gepäck in unsere Unterkunft gehen, schauen wir uns noch etwas in den verschiedenen Geschäften am Bahnhof um und kaufen das eine odere andere ein, bevor es mit Gepäck per U-Bahn zurück ins Appartment und uns Bett geht.

Morgen wollen wir recht früh nach Himeji.

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