Tag 16 – Kyoto – Kiyomizu-dera, Nishiki Markt und Gyoza

4 Apr

Heute wäre eigentlich Nagoya angesagt gewesen, da der Wetterbericht nicht so gutes Wetter angesagt hatte und wir doch noch etwas mehr in Kyoto anschauen wollten, entschieden wir uns in der Stadt zu bleiben und den einen oder anderen Tempel oder Schrein schon etwas früher zu besichtigen. Wir behalten uns Nagoya aber vor, für unseren nächsten Japanurlaub, der bestimmt irgendwann kommen wird.

Wir verlassen unsere Unterkunft und spazieren zu Fuss wieder in Richtung Süden durch den Maruyama Park in Richtung der alten Historischen Strassen in der Nähe der Tempel, die wir bereits besucht hatten.  Dabei kommen wir an einer schönen Pagode vorbei, der Yasaka Pagoda. Dabei kommen uns bereits viele Touristen in Kimono und Geisha/Meiko Look entgegen. In einer kleinen Seitenstrasse finden wir den einen oder anderen blühenden Kirschbaum, bevor uns der Weg nach Oben in Richtung des Kiyomizu-dera führt. Natürlich wieder viele Touristen. Das Wetter spielt noch mit, wenn auch die Wolken schon einen Teil des Himmel eindecken. Von hier oben hat man bereits einen guten Blick über die Stadt.

Der Kiyomizu-dera Tempel ist wirklich atemberaubend und wunderschön. Die Gebäude davor sind alle in Rot gehalten, während die grossen Hauptgebäude, schlichter gehalten sind. Wir schwimmen mit dem Strom mit, können aber doch das eine oder andere schöne Foto machen und die Aussicht geniessen. Interessanterweise sehen wir von oben einige Stellen wo es kaum Touristen hat und sich die meisten immer am selben Fleck aufhalten. So finden wir auch eine kleine Pagode, bei der kaum Touristen stehen. Dort machen wir eine kleine Pause bevor wir unsere heutige Tour fortsetzen. Nachdem wir den Tempel und die Umgebung unsicher gemacht haben, geht zu Fuss langsam wieder den Berg hinunter bis zur grossen Hauptstrasse. Dort machen wir eine kleine Pause in einem Okonomiyaki Restaurant. Ja man merkt, wir lieben das Gericht, aber ist auch einfach extrem lecker, besonders da es verschiedene Varianten gibt.

Anschliessend gehen wir zu Fuss etwas weiter in Richtung des Kamo Flusses, wo wir eine Brücke überqueren um dort zur U-Bahn Station zu gelangen. Viele sehen viele Japaner die am Flussufer entlangspazieren. Wir wollen aber weiter mit der U-Bahn in Richtung des Palastes von Kyoto. Den da sind die Tage öffentliche Besuchstage und wir wollen schauen ob das ganze noch offen ist, und wir uns das auch einmal anschauen können. Dort angekommen, merken wir das nicht mehr viel los ist und die Tore schon geschlossen sind, waren doch wohl etwas  zu spät, aber wir wollen die nächsten  Tage nochmal hin und dann gleich am Morgen, so dass wir ohne Probleme am Besuchstag teilnehmen können.

Wir schauen uns daher etwa in der Umgebung um und entdecken einen kleinen Shinto-Schrein, der von Schweinen beschützt wird. Die Legende besagt dass Kinomaru, einem Berater von Kaiser Kammu, einst von einer Herde wilder Schweine beschützt wurde, nachdem er sich das Bein während seiner Reise verletzt hatte. Auf unserem Weg vom Schrein zur U-Bahn Station kommen wir noch an der St. Agnes Kathedrale vorbei. Etwas was komplett seltsam erscheint, den der Bau ist ein ein Gotischer Bau aus Rotem Sandstein.

Mit der U-Bahn fahren wir schliessich weiter bis nach Karasuma, wo wir uns zum Ende des Abends noch den Nishiki Markt anschauen wollen. Einer langen Einkaufsstrasse wo es verschiedene Länden mit allenmöglichen Produkten gibt. Wir finden alles sehr interessant und schauen uns das eine odere andere Geschäft an. Am Ende beschliessen wir uns auch noch die moderneren Geschäfte anzuschauen. Dabei bekommen wir mit der Zeit auch Hunger. Damit beginnt auch schon unsere Odysee bis wir unser Restaurant für den Abend gefunden haben. Da wir beide nicht so recht wissen, worauf wir Lust haben und am Ende wir vor bei jedem Restaurant nein sagen, dauert es gut über eine Stunde bis wir in einer Seitenstrasse ein Gyosa Restaurant entdecken. An dem waren wir bereits am Abend vorbeigelaufen konnten uns aber zuerst nicht dafür entscheiden. Wir wollten noch schauen was es sonst noch so gibt.

Zu dem Zeitpunkt war das Restaurant noch kaum bekannt (Update: 17.09.2015: Zurzeit ist es bei den Toyko Restaurants in den Top Ten) und fanden auch gut einen Platz. Die Gyosa schmeckten uns sehr gut und wir bestellten gleich mehrere Teller. bis wir schliesslich Satt das Restaurant wieder verliessen. Ziemlich geschafft vom Tag geht es zurück in unser Appartment, wo wir Todmüde ins Bett fallen.

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