Tag 12 – Tokyo – Reise nach Kyoto

31 Mrz

Heute war vorerst unser letzter Tag in Tokyo, den unsere Reise geht weiter nach Kyoto. Wir stehen also auf und essen das letzte mal japanisches Frühstück in unserem Hotel in Ueno. Beim auschecken schenken wir dem netten Personal an der Rezeption noch etwas Schweizer Schokolade. Wir erhalten als Gegengeschenk ein paar hübsche japanische Essstäbchen.

Bevor wir jedoch mit dem Shinkansen uns auf den Weg nach Kyoto machen, deponieren wir unser kleines Gepäck in einem Schliessfach am Bahnhof Ueno. Unsere grossen Koffer haben wir bereits am Vortag bei der Rezeption des Hotels abgegeben, damit das ganze per Lieferservice an unsere Unterkunft in Kyoto geschickt werden kann. Der Lieferservice hat eine Katze als Logo, daher nennen wir den Lieferservice einfach Katzenlieferservice.

Wir besuchten Heute Morgen erneut den Ueno Park, schliesslich wollen wir die volle Kirschblütenpracht auch bei Tag bewundern nicht nur bei Nacht. Bereits am Morgen hat es viele Leute im Park und viele davon, wie wir auch, machen fleissig Fotos von den Kirschblüten. Der Anblick ist einfach unglaublich und traumhaft. Wir spazieren einmal durch den Park und am Ende geht es dann zurück zum Bahnhof. Von dort nehmen wir zuerst die normale JR-Linie bis zum Hauptbahnhof und dort steigen wir dann in den Shinkansen, welcher uns direkt nach Kyoto führt.

Tatsächlich haben wir dann auch während unserer Fahrt Glück und wir können das eine odere andere Foto vom Fuji machen. Leider sind unsere Sitzplätze auf der falschen Seite des Zuges, aber Iris schafft es doch noch ein Fenster zu erwischen für Fotos.

Am Nachmittag erreichen wir schliesslich Kyoto. Unsere Unterkunft, ein Ryokan, befindet sich nicht all zu weit von unserem Hotel. Check-In ist eigentlich für ca. 16 Uhr geplant, aber wir wollten schonmal unser Gepäck am Ryokan deponieren. Mit Hilfe unseres Navi’s auf dem Handy und der Anschrift finden wir erstaunlich schnell unser Ryokan. Dort werden wir bereits freundlich empfangen und können sogar direkt einchecken und unser Zimmer beziehen. Während des ausfüllens unserer Ankunftsdokumente kommt sogar gleich der Katzenlieferservice, welcher unser grosses Gepäck im Schlepptau hat. Nachdem alle Formalitäten geklärt sind, verlassen wir nochmal das Ryokan um einen naheliegenden Tempel und einen Garten zu besichtigen. Dafür reicht noch die Zeit bis wir zurück im Ryokan sein müssen. Den dort gibt es um ca. 18 Uhr Abendessen.

Nur ein paar Gehminuten von unserem Ryokan erreichen wir den Higashi und Honganji Tempel, bei dem direkt sogar eine Schule angeschlossen ist. Viel ist nicht mehr los ist, auch sind einige Stellen des Tempels gesperrt und abgeschirmt. Auch hier, wie bei vielen Tempeln, werden Renovationsarbeiten durchgefürt. Wir treffen einen netten Mönch, der uns etwas über den Tempel erzählt und uns auch auf den Garten Aufmerksam macht, welcher wir eh besuchen wollten. Anschliessend laufen wir etwas umher und verirren uns in Rchtung der Schule. Wir stehen dort vor dem Eingang etwas verwirrt da, als uns ein Lehrer der Schule darauf aufmerksam macht, das wir hier nichts zu suchen haben. Das ist uns auch klar. Wir dachten nur vielleicht ist hier noch etwas vom Tempel zu sehen. Wir bleiben freundlich und gehen wieder den Weg zurück und machen uns auf den Weg zum Garten.

Im Garten ist noch einiges los, neben blühenden Kirschblütenbäume und verschiedenen Teehäusern sehen wir auch die eine oder andere Meiko, die sich von Touristen fotographieren lässt. Ob es sich aber um wirkliche Meiko’s handelt, oder um japanische Touristen die sich so schminken lassen haben, das wissen wir nicht. Der Garten hat viele Seen und Brücken, auch hat man an der einen oder anderen Stelle einen Blick direkt auf den Kyoto Tower.

Anschliessend geht es zurück in unser Ryokan. Wir erholen uns etwas in unserem Zimmer, bevor wir uns dann in den Restaurantbereich begeben wo es dann an einem kleinen Tisch gegenüber des Küchenchefs unser Abendessen gibt. An diesem Abend sind wir nicht alleine, wie es der Zufall so will ist auch ein anderes Schweizer Paar in diesem Ryokan untergebracht. So können wir nach einigen Tagen englisch, wieder mit jemanden in schweizerdeutsch unterhalten. Während der Koch für uns einige Gerichte vor unseren Augen zubereitet, unterhalten wir uns zusammen mit dem anderne Paar mit ihm. Der Koch kann englisch und so fällt uns das nicht all zu schwer. Das essen ist sehr lecker und wird uns in vielen Gängen serviert, so dass wir am Ende kaum noch etwas herunterkriegen.

Nach dem Essen verabschieden wir uns von dem anderen Paar, das am nächsten Tag bereits weiterreist um etwas weiter im Süden eine Mehrtageswanderung zu machen. Für uns steht an diesem Abend jedoch nur noch eine Sache auf dem Programm. Wir wollen das traditionelle klassische Japanische Bad ausprobieren, wenn so etwas schon angeboten wir müssen wir das auch voll auskosten. Wir klingen unseren Abend im heissen Badewasser aus und gehen dann frisch gebadet und gehen dann anschliessend zurück in unser Zimmer wo unser Tag dann endet.

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